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11-03-07 Spediteuren droht neue Kostenwelle [07.03.2011]


Der Gesamtvorstand des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) hat sich aktuell gegen die Einführung der vom Bundesinnenministerium geplanten „Luftfrachtsicherheitsgebühr“ ausgesprochen. Eine derartige Maßnahme führe zu einer unnötigen Verteuerung der Logistikkosten.

„Bevor wir im Luftfrachtgeschäft mit neuen Kosten belastet werden, sollte der Bund zuerst seine Hausaufgaben bei der Zulassung unserer Kunden als bekannte Versender erledigen“, moniert DSLV-Präsidiumsmitglied Willem van der Schalk die schleppende Umsetzung der entsprechenden EU-Vorgaben. „Sollte es nicht gelingen, möglichst viele unserer Kunden bis zum 25. März 2013 als bekannte Versender zu zertifizieren, befürchten wir im Anschluss massive Verzögerungen bei der Luftfrachtabwicklung.“ Dies wäre dem Umstand geschuldet, dass die Spediteure die Luftfracht der nicht zertifizierten Kunden zu 100 Prozent scannen müssten, wobei schon heute klar sei, dass die dazu erforderlichen Kontrollgeräte weder in einer ausreichenden Qualität noch Anzahl zur Verfügung stehen werden.

Sorgen bereiten den Spediteuren darüber hinaus die galoppierenden Treibstoffkosten. In der Luftfracht und im Seeverkehr sowie in der Kraftwagenspedition sind laut DSLV die Unternehmen gezwungen, den aktuellen Kostenanstieg an ihre Kunden weiter zu reichen.
(Presseinformation des DSLV vom 04.03.2011)


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