Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Ungarn: Neue Regeln für Bußgelder im Rahmen des Mautsystems [15.12.2017]


Die ordnungsgemäße Entrichtung der ungarischen Maut wird über das Kontrollsystem HU-GO rund um die Uhr elektronisch kontrolliert, so dass Verstöße sofort festgestellt werden und zur Verhängung einer Verwaltungsstrafe führen.

Basierend auf der neuen Regierungsverordnung Nr. 410/2017 werden im Falle einer Benutzung des Straßennetzes ohne Mautzahlung die entsprechende Zeitdauer der unberechtigten Nutzung festgestellt und die Höhe der Geldbuße, unterteilt in drei Zeitabschnitte, festgelegt. So kann die ausgebliebene Mautzahlung für das Fahrzeug innerhalb einer kurzen Zeitspanne nachgeholt und dadurch die Zahlung einer höheren Geldbuße vermieden werden. Durch die Strafalarmfunktion des ungarischen HU-GO E-Maut Systems (NUSZ) sendet das System von NUSZ im Falle einer unberechtigten Straßenbenutzung sofort eine Warnung an den Verkehrsteilnehmer.

Die geänderte Verordnung unterteilt die Geldbuße nach dem Grundsatz, dass innerhalb einer Frist von acht Stunden nach der ersten Feststellung einer unberechtigten Benutzung der Straße weitere Verstöße vorliegen, in drei verschiedene Kategorien: 

  • eine angemessene Geldbuße, wenn die Mautzahlung nach der Feststellung der unberechtigten Benutzung des Fahrzeugs innerhalb der ersten zwei Stunden danach erfolgt,
  • die normale Geldbuße, wenn die Mautzahlung später als zwei Stunden nach der Feststellung der unberechtigten Benutzung des Fahrzeugs, aber vor der vierten Stunde erfolgt und

  • eine erhöhte Geldbuße, wenn die Mautzahlung später als vier Stunden und vor der achten Stunde nach der Feststellung der unberechtigten Benutzung des Fahrzeugs erfolgt.

Die Höhe der Bußgelder hängt ab von den Fahrzeugkategorien, den Regelverstößen und den Zeitlimits gemäß den Zahlungsintervallen.

 

Weitere Informationen sind der Website von skygard unter http://eutdij.hu/de zu entnehmen.



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