Dienstag, 18. Dezember 2018
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Blockaden der bulgarisch-griechischen Grenzübergänge [18.02.2016]


Blockaden der bulgarisch-griechischen Grenzübergänge

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Dienstag, 16. Februar 2016, blockieren bulgarische Lkw-Fahrer - organisiert durch verschiedene Gewerbeorganisationen - die Grenzübergänge zwischen Bulgarien und Griechenland. Hunderte von Lkw stehen in langen Schlangen auf beiden Seiten des Grenzübergangs Kulata-Promachon. Dadurch ist es für alle Fahrzeuge, egal ob Pkw, Busse oder Lkw, unmöglich, den Grenzübergang zu passieren.

Hintergrund sind die seit dem 18. Januar 2016 anhaltenden regelmäßigen Blockaden der wichtigsten Grenzübergänge zwischen Griechenland und Bulgarien durch griechische Landwirte, die es Lkw unmöglich machen, die Übergänge zu passieren. Am 9. Februar 2016 fanden Verhandlungen zwischen dem bulgarischen Transportministerium und anderen Vertretern bulgarischer Behörden mit den lokalen griechischen Behörden statt mit dem Ergebnis, dass die Grenzübergänge täglich zwischen 11:00 und 16:00 Uhr für Lkw geöffnet werden sollten. Nunmehr haben aber die enormen Verluste für den Straßentransport, den Handel und die Industrie in Bulgarien dazu geführt, dass bulgarische Transportunternehmer eine Gegenblockade veranstalten.

Auch am 17. Februar 2016 dauerte die Blockade am Grenzübergang Kulata-Promachon an. Dort hat sich mittlerweile eine Schlange von 17 Kilometer Länge auf beiden Seiten der Grenze angestaut. Bulgarische Lkw-Fahrer haben darüber hinaus den Übergang Kapitan Petko Voyvoda/Svilengrad-Ormenion blockiert.

Nach Angaben der Initiatoren dieser Blockaden beabsichtigen die bulgarischen Transportunternehmer ihre Aktionen an den Grenzübergängen zu Griechenland so lange aufrecht zu erhalten, bis die griechischen Landwirte ihre Blockade aufheben.

 

Ihr LTV-Team


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