Dienstag, 18. Dezember 2018
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Auch das sollte man zur "GEWERBEAUSKUNFT-ZENTRALE" wissen [14.02.2014]

Widerruf der Eintragung als zugelassenes Inkassounternehmen

Nachdem bereits mehrfach vor den Handlungen der "GEWERBEAUSKUNFTS-ZENTRALE" gewarnt wurde, sollte man auch das Nachstehende wissen:

Ein Unternehmen darf nur dann Inkassotätigkeiten, z.B. die Einziehung fremder Forderungen, ausführen, wenn es bei der zuständigen Behörde registriert ist. Auch die wegen unzulässiger Angebotsformulare bekannt gewordene Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE) übergab ihre vermeintlichen Forderungen zur Einziehung an ein Inkassounternehmen. Die Schreiben des Inkassounternehmens an die GWE-Kunden wurde inhaltlich von der Aufsichtsbehörde beanstandet, da sie u.a. Irreführungspotenzial enthielten. Zudem wurden dem Inkassounternehmen im Juni 2013 Auflagen zum Auftreten gegenüber den Kunden erteilt.

Das Verwaltungsgericht (VG) Köln bestätigte nun in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren die Wirksamkeit der Untersagung von Inkassodienstleistungen. Nach Auffassung des Gerichts habe das Unternehmen beharrlich gegen die Auflagen verstoßen und darüber hinaus dauerhaft unqualifizierte Rechtsdienstleistungen erbracht. Aufgrund der Schwere der Verstöße habe dem Inkassounternehmen die Registrierung mit sofortiger Wirkung entzogen werden dürfen. Gegen die Entscheidung des VG kann der Inkassodienstleister innerhalb von zwei Wochen vorgehen.

Quelle: IHK zu Gera, Newsletter vom 14.02.2014 


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