Donnerstag, 09. September 2010
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Sie enthält die für die Speditions- und Logistikbranche wichtigen Gesetze und Klauselwerke. [mehr >>]


Bildung einer Arbeitsgruppe zu grenzüberschreitenden Personentransporten (Taxi) vom und zum Flughafen Zürich [mehr >>]

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Der Partikelfilter hilft dem Transportgewerbe nicht aus der Krise [06.02.2009]


Wenn man sich in Berlin nun endlich über die De-Minimis-Regeln geeinigt hat, so sind immerhin 8 Jahre seit dem Entlastungsversprechen im Mai 2003 bis heute vergangen und die Lkw-Maut liegt berechnet am konkreten Fahrzeugbestand unserer Mitglieder bereits bei fast 21 Cent/Kilometer, so der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) e.V. Damals ging es um durchschnittlich 15 Cent/km.

Diese verspätete Aktion darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mauterhöhung zur Unzeit, unmittelbar vor dem Eintritt Deutschlands in die Finanz- und Wirtschaftskrise erfolgte. Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen ist es trotz aller Bemühungen nur schwer möglich, die Lkw-Maut in voller Höhe auf die Fracht überzuwälzen. Die Folgen tragen unsere Mitglieder, die schwer um Bonität und Existenz kämpfen.

Mit dem Partikelfilter allein, schafft keines der mit über 70 % noch im Fahrzeugbestand befindlichen EURO-3-Fahrzeuge den Sprung zu EURO-5. Dazu ist außerdem eine erst 2010 verfügbare AdBlue-Anlage erforderlich, die mit Einbau zusammen ca. 25.000 EUR kostet und sich nur bei einer Restnutzungsdauer von 150.000 km lohnt. 2006 sind die letzten EURO-3-Fahrzeuge verkauft worden. Unser Gewerbe wird so für den mangelnden Entwicklungsstand beim deutschen Dieselmotorenbau in Haftung genommen. Allein der Einbau eines Partikelfilters führt zu einem 2%igen Anstieg des Kraftstoffverbrauchs.   Sieht so der wissenschaftlich-technische Fortschritt aus?

 

Dr. Hoffmann

Pressesprecher


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